THW Kiel verliert Anschluss an Spitzengruppe
Flensburg-Handewitt baut Vorsprung aus

Die SG Flensburg-Handewitt hat ihre Meisterschaftsambitionen auch am zweiten Weihnachtsfeiertag mit einem Sieg gegen Pfullingen unterstrichen. Tusem Essen feierte den zehnten Saisonsieg.

HB BERLIN. Im Fernduell der beiden Nord-Vereine hat die SG Flensburg-Handewitt den Vorsprung an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga ausgebaut und THW Kiel weiter an Boden verloren. Die Flensburger setzten sich 38:22 (15:11) gegen Schlusslicht VfL Pfullingen durch, dagegen kassierte Kiel mit dem 33:36 (14:16) bei der SG Wallau-Massenheim die vierte Saisonniederlage und hat nun bereits sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter.

Auf Rang zwei mit vier Punkten Rückstand auf Flensburg verbesserte sich Titelverteidiger TBV Lemgo mit einem 35:27 (20:16)-Sieg beim Stralsunder HV. Den zehnten Saisonsieg feierte Tusem Essen beim 36:27 (17:14) über den Wilhelmshavener HV. Den Anschluss an das Mittelfeld schafft die HSG Nordhorn. Nach zuletzt drei Niederlagen siegte der letztjährige Vizemeister 40:29 (20:16) beim abstiegsbedrohten ThSV Eisenach, wobei Jan Filip mit 15 Toren überragte.

Neuling SG Kronau/Östringen verlor 25:27 (10:11) gegen die HSG D/M Wetzlaer. Bei den Gästen markierte Nebojsa Golic zehn Tore. 6000 Zuschauer in der ausverkauften Flensburger Campus-Halle sahen ein einseitiges Spiel, in dem Pfullingen chancenlos war. Überragender Flensburger Werfer war Lars Christiansen mit zwölf Toren.

Vor 5000 Zuschauern in der ebenfalls ausverkauften Frankfurter Ballsporthalle hatte Wallau-Massenheim nach einem 0:2-Rückstand das Spiel gegen den zehnmaligen Meister aus Kiel schnell im Griff. Die besten Spieler beim Sieger waren Jan-Henrik Behrends und Jens Tiedtke, die mit 9 bzw. 8 Treffern auch die erfolgreichsten Torschützen waren. Einen sicheren Rückhalt hatten die bei 9:1-Punkten nun fünf Spiele ungeschlagenen Gastgeber in Torwart Zoran Djordjic.

Meister Lemgo tat in Stralsund nicht mehr als nötig. Als die Mecklenburger auf 18:20 in der 34. Minute herankamen, verschärfte Lemgo kurz das Tempo und zog davon. Mit neun Treffern konnte sich Florian Kehrmann beim TBV in Szene setzen. Bei Stralsund gelang Stefan Strauch bei seinem Comeback ein Tor, nachdem der Kapitän wegen Lähmungserscheinungen länger als ein halbes Jahr gefehlt hatte.

In der Arena Oberhausen war der Tusem-Sieg vor 4000 Zuschauern nie gefährdet. Dabei waren Patrick Cazal und Mark Schmetz mit je sieben Toren die besten Essener Werfer. Ebenfalls siebenmal traf Marco Beers für Wilhelmshaven.

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