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Thyssen-Krupp schließt Elektrobandfertigung im Stahlwerk in Terni endgültig

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will die Fertigung von kornorientiertem Elektroband in seinem Stahlwerk im italienischen Terni bis September kommenden Jahres endgültig schließen.

dpa-afx FRANKFURT. Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will die Fertigung von kornorientiertem Elektroband in seinem Stahlwerk im italienischen Terni bis September kommenden Jahres endgültig schließen. Das Werk mit einer Kapazität von 40 000 Tonnen pro Jahr und rund 250 Mitarbeitern fahre hohe Verluste ein, sagte ein Sprecher von Thyssen-Krupp Steel auf Anfrage zur Begründung und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts" (Mittwochausgabe).

Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden. Die Mitarbeiter sollen zum Großteil in den Edelstahlbereich der italienischen Konzerngesellschaft Thyssen-Krupp Acciai Speciali Terni (AST) wechseln. In die Edelstahlaktivitäten werde weiter investiert, sagte der Sprecher.

Laut "Handelsblatt" hat Italiens Industrieminister Antonio Marzano auf die angekündigte Schließung mit einer scharfen Protestnote reagiert. Darin fordere er Thyssen-Krupp auf, die im vergangenen Winter eingegangenen Verpflichtungen einzuhalten. Der Stahlkonzern hatte damals nach massiven Protesten eine Fortsetzung der Produktion und eine Sicherung der gefährdeten Arbeitsplätze zugesagt.

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