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Thyssen-Krupp will bei deutscher Stahltochter mehr sparen als geplant

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will in diesem Jahr das Sparprogramm für seine deutsche Stahltochter verabschieden und strebt dabei ein höheres Volumen an.

dpa-afx ESSEN. Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will in diesem Jahr das Sparprogramm für seine deutsche Stahltochter verabschieden und strebt dabei ein höheres Volumen an. "Wir sind zuversichtlich, dass wir noch im Dezember eine Vereinbarung mit den Arbeitnehmern finden werden", sagte Personalvorstand Ralph Labonte am Mittwoch in Essen der dpa-AFX. Derzeit liefen die Gespräche mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften.

Statt der ursprünglich angepeilten 240 Mill. Euro, die im Zeitraum bis September 2007 eingespart werden sollen, erwartet er nun ein Volumen von 250 bis 270 Mill. Euro. Ein Drittel der Summe soll auf die Personalkosten entfallen. Durch die Einsparungen könnten nach früheren Angaben bis zu 1 350 Mitarbeiter bedroht sein.

Der Betriebsrat befürchtet, dass weit mehr Stellen wegfallen könnten. "Es ist zu früh, darüber zu spekulieren", sagte Labonte. Auf betriebsbedingte Kündigungen wolle Thyssen-Krupp wie in der Vergangenheit verzichten. Allerdings wollte er keine Garantie dafür geben.

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