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Thyssen-Krupp will bis Mai endgültige Vereinbarung für Sparprogramm schließen

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will mit den Arbeitnehmern bis Mai eine endgültige Vereinbarung über das geplante Sparprogramm für die Stahlsparte schließen.

dpa-afx DUISBURG. Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will mit den Arbeitnehmern bis Mai eine endgültige Vereinbarung über das geplante Sparprogramm für die Stahlsparte schließen. "Innerhalb von sechs Monaten wollen wir eine bindende Vereinbarung treffen", sagte ein Sprecher von Thyssen-Krupp Steel am Montag in Duisburg. Der Konzern will bis September 2007 insgesamt 238 Mill. Euro einsparen.

Am Freitag hatte Betriebsrats-Chef Wilhelm Segerath den Abschluss einer Rahmenvereinbarung bekannt gegeben. Demnach haben Thyssen-Krupp und die Arbeitnehmer eine Verringerung der Arbeitszeit vereinbart, um 400 bis 800 Arbeitsplätze zu erhalten. Der größte Stahlkonzern Deutschlands wollte ursprünglich bis zu 1 350 Stellen in seiner Stahlsparte streichen. Teil der Vereinbarung mit den Arbeitnehmern ist der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis September 2007.

Ursprünglich hatte Thyssen-Krupp auch die Auslagerung der Bereiche Rechnungswesen und Sicherheitsdienst mit 440 Mitarbeitern geplant. Dies ist nun laut Segerath vom Tisch. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2 004 hatte Thyssen-Krupp einen Rekordgewinn eingefahren, der neben der Anhebung der Stahlpreise vor allem aus Einsparungen resultierte.

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