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Thyssen-Krupp will Mehrheit an Stahlwerk in Brasilien - Höhere Investitionen

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will die Mehrheit an dem geplanten Stahlwerk in Brasilien übernehmen. "Wir werden die operative Führung haben und wollen daher eine Mehrheit von 70 Prozent", sagte ein Sprecher von Thyssen-Krupp Steel am Mittwoch in Duisburg.

dpa-afx SAO PAULO/DUISBURG. Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will die Mehrheit an dem geplanten Stahlwerk in Brasilien übernehmen. "Wir werden die operative Führung haben und wollen daher eine Mehrheit von 70 Prozent", sagte ein Sprecher von Thyssen-Krupp Steel am Mittwoch in Duisburg. Das Unternehmen kooperiert bei dem Bau mit dem brasilianischen Bergbaukonzern Companhia Vale do Rio Doce (Cvrd).

In einem ersten Schritt werde Thyssen-Krupp die Hälfte der Anteile an der Gemeinschaftsfirma Companhia Siderúrgica do Atlântico (CSA) halten. Sobald die Produktion anlaufe, werde Thyssen-Krupp weitere 20 Prozent übernehmen. Thyssen-Krupp und Cvrd erstellen derzeit eine Machbarkeitsstudie für das geplante Stahlwerk.

Nach den Worten von Aristides Corbellini, Präsident der brasilianischen Tochter Thyssen-Krupp Consultoria, belaufen sich die Gesamtinvestitionen auf 2,2 Mrd. Dollar (1,65 Mrd Euro). Bislang hatte Thyssen-Krupp von 1,3 Mrd. Euro gesprochen. Die Differenz erklärte er mit Investitionen in Hafenanlagen und ein Kraftwerk, die zusätzlich anfielen. An der Finanzierung werde sich unter anderem die KfW beteiligen, sagte Corbellini der Wirtschaftszeitung "Valor Economico".

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