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Thyssenkrupp-Aufsichtsrat genehmigt Verkauf der Krupp Edelstahlprofile

Der Thyssenkrupp -Aufsichtsrat hat am Mittwoch "grünes Licht" für den Verkauf der Tochtergesellschaft Krupp Edelstahlprofile gegeben. Die Verträge mit dem Düsseldorfer Stahlhändler Schmolz + Bickenbach seien aber noch nicht unterschrieben, sagte ein Sprecher der Thyssenkrupp Steel AG in Duisburg.

dpa-afx DUISBURG/DÜSSELDORF. Der Thyssenkrupp-Aufsichtsrat hat am Mittwoch "grünes Licht" für den Verkauf der Tochtergesellschaft Krupp Edelstahlprofile gegeben. Die Verträge mit dem Düsseldorfer Stahlhändler Schmolz + Bickenbach seien aber noch nicht unterschrieben, sagte ein Sprecher der Thyssenkrupp Steel AG in Duisburg.

Das Bundeskartellamt muss ebenfalls noch zustimmen. Die Übernahme sei Ende August angemeldet, aber noch nicht entschieden worden, sagte ein Kartellamtssprecher in Bonn.

Krupp Edelstahlprofile mit Werken in Siegen und Hagen hat zuletzt mit 1 400 Beschäftigten einen Umsatz von 300 Mill. ? erzielt. Abnehmer waren insbesondere Autohersteller und Maschinenbauer.

Bei Schmolz + Bickenbach war am Mittwoch keine Stellungnahme erhältlich. Die Düsseldorfer mit 1 850 Beschäftigten sind auf den Handel von Stahlprodukten und die Weiterverarbeitung von Stahl spezialisiert.

Thyssenkrupp hat im vergangenen Jahr ein umfangreiches Umbauprogramm aufgelegt und 33 Randgesellschaft zum Verkauf gestellt. Der größte Stahlkonzern Deutschlands trennt sich von Beteiligungen mit einem Gesamtumsatz von sieben Mrd. ?. Veräußert wurden bereits die IT-Tochter Triaton, der Garagentor-Hersteller Novoferm und zuletzt die Bochumer Stahlformguss.

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