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Ticketverkauf für WM-Generalprobe läuft an

Die WM-Generalprobe wird für den Fan zum erschwinglichen Fußball-Vergnügen. Bei dem am 2. Novemver startenden Ticketverkauf für den Confederations Cup vom 15. bis 29. Juni 2005 in fünf deutschen Städten wird die billigste Karte für 17 Euro angeboten.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die WM-Generalprobe wird für den Fan zum erschwinglichen Fußball-Vergnügen. Bei dem am 2. Novemver startenden Ticketverkauf für den Confederations Cup vom 15. bis 29. Juni 2005 in fünf deutschen Städten wird die billigste Karte für 17 Euro angeboten.

Das teuerste Finalticket kostet 99 Euro. "Fußball auf diesem Niveau zu diesen Preisen ist sicherlich einmalig. Mit der Preispolitik wollten wir ein klares Zeichen setzen, dass uns die Fans am Herzen liegen", sagte Fifa-Generalsekretär Urs Linsi in Frankfurt/Main.

Die Fans werden bei der Mini-WM auf jeden Fall weitaus bessere Chancen auf ein Ticket haben als bei der Endrunde ein Jahr später. Die insgesamt 700 000 Eintrittskarten für die 16 Spiele in Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig und Nürnberg werden überwiegend im Internet (www.Fifaworldcup.com) angeboten. Weiterhin gibt es die Möglichkeit einer telefonischen Bestellung (01 805-606 660), vom 22. November an öffnen dann auch die bekannten Vorverkaufsstellen in den Spielorten.

Die Gastgeber hoffen ein Jahr vor der WM, für die der Ticketverkauf erst am 1. Februar 2005 startet, auf regen Zuspruch. "Am besten wäre es, wenn wir alle Karten verkaufen. Wenn es etwas unter 100 Prozent bleibt, können wir damit aber auch leben", sagte Horst R. Schmidt, Vizepräsident des WM-Organisationskomitees (OK).

Den Veranstalter kostet der WM-Testlauf mit Gastgeber Deutschland, Weltmeister Brasilien, Europameister Griechenland, Argentinien, Mexiko, Tunesien, Japan und Australien 32 Mill. Euro. "Das ist ein sehr hoher Etat", stellte Linsi fest. 25,8 Mill. Euro sollen durch den Ticketverkauf eingenommen werden, die restlichen 6,2 Mill. Euro zahlt die Fifa. "Wir haben damit den Druck von der Veranstaltung genommen. Wir sind bereit, ein mögliches Defizit zu tragen. Ich rechne aber mit einem Break even", sagte der Fifa-Generalsekretär.

Der Internationale Fußball-Verband schüttet zudem 21,67 Mill. Schweizer Franken (14,1 Mill. Euro) an Prämien aus. Der Sieger des Turniers erhält 3,52 Mill. Schweizer Franken (2,3 Mill. Euro), der Verlierer des Finals 3,08 Mill. Schweizer Franken (gut zwei Mill. Euro). Die übrigen Teilnehmer streichen immerhin noch jeweils 1,32 Mill. Schweizer Franken (860 000 Euro) ein. Für jeden Kontinentalverband gibt es von der Fifa 850 000 Schweizer Franken (555 000 Euro).

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