Tiefster Stand seit zehn Monaten
Zurich Financial brechen an SWX ein

Reuters ZÜRICH. Die Aktien des Finanzkonzerns Zurich Financial Services sind am Freitag an der Schweizer Börse erneut eingebrochen und haben den tiefsten Stand seit zehn Monaten erreicht. Zurich gaben zeitweise um 3,78 % bis auf 739 sfr nach und notierten zuletzt gegen Mittag 3,26 % tiefer mit 743 sfr. Bereits am Donnerstag waren Zurich um 2,66 % gefallen.

Analysten hatten zuletzt von einer anhaltenden Vertrauenskrise bei Zurich gesprochen. Das Unternehmen hatte am Dienstag überraschend einen Stellenabbau in der Konzernzentrale bekannt gegeben; von den 1100 Mitarbeitern sollen 230 abgebaut und 380 innerhalb der Gruppe verlagert werden. Im März 2003 sollen sich nur noch rund 500 Beschäftigte auf die Konzernführung und strategische Aufgaben konzentrieren.

Laut einem Bericht in der Wirtschaftszeitung "Cash" (Freitagausgabe) soll Zurich zudem bei seinen Internetprojekten hohe Verluste eingefahren haben.

Zurich hatte am 8. Februar überraschend gewarnt, dass der normalisierte Gewinn in 2000 um bis zu 5 % unter dem Vorjahreswert von 2,286 Mrd. Dollar liegt. Dotierungen für alte Londoner Rückversicherungsverträge, höhere Schadenszahlungen in Grossbritannien und den UAS sowie Restrukturierungskosten im Ausmass von insgesamt 500 Mill. US $ belasteten das Ergebnis, hiess es damals.

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