Tiefster Stand seit zwei Monaten
US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gesunken

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 17. November 2001 saisonbereinigt überraschend zum vierten Mal in Folge um 15 000 auf 427 000 gesunken.

vwd WASHINGTON. Volkswirte hatten im Vorfeld der Veröffentlichung mit einem Plus von 11 000 gerechnet. Für die Vorwoche wurde die Entwicklung auf minus 10 000 auf 442 000 revidiert (vorläufig: minus 8 000 auf 444 000). Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Mittwoch mit 454 250 an (Vorwoche revidiert: 474 250; vorläufig: 474 750).

In der Woche zum 17. November erhielten den weiteren Angaben zufolge 3,734 Mill. Personen Arbeitslosenunterstützung, entsprechend einem Minus gegenüber der Vorwoche von 65 000. Wie es weiter hieß, belief sich die Zahl der Erstanträge damit auf dem tiefsten Stand seit zwei Monaten.

Analysten gehen allerdings nicht davon aus, dass die meist stark volatilen Daten signifikanten Einfluss auf die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt nehmen werden. Vielmehr wird überwiegend nach wie vor mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote von derzeit 5,4 % auf 6,0 % im Sommer kommenden Jahres gerechnet.

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