Tiere aus Großbritannien
Verdacht auf Maul- und Klauenseuche in Frankreich

Im Nachbarland wurden zwei Rinder mit entsprechenden Symptomen gefunden. In Großbritannien hat sich die Seuche ausgeweitet.

dpa PARIS/LONDON/BERLIN. In Frankreich gibt es einen ersten Verdacht auf Maul- und Klauenseuche. In einem Fall seien Rinder mit Symptomen der sehr ansteckenden Krankheit gefunden worden, teilte das Landwirtschaftsministerium in der Nacht zum Montag mit. Es handele sich um zwei Tiere, der Verdacht sei jedoch noch nicht bestätigt.

Darüber hinaus wurden in insgesamt neun landwirtschaftlichen Betrieben Schafe positiv auf die Seuche getestet, wie Landwirtschaftsminister Jean Glavany sagte. Die Tiere stammten aus Großbritannien und hätten Antikörper gegen die Krankheit entwickelt. Das bedeute, dass sie Kontakt zu kranken Tieren gehabt hätten. Die Behörden hätten strengste Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.

Unterdessen weitet sich die Seuche in Großbritannien aus. Wie das Landwirtschaftsministerium in London am Sonntagabend mitteilte, stieg die Zahl der bestätigten Fälle von Maul- und Klauenseuche auf 69. Damit wurden allein am Sonntag neun neue Fälle nachgewiesen.

Aus Angst vor einem Übergreifen der Seuche auf Deutschland hatte das Verbraucherministerium in Berlin die Bundesländer am Wochenende zu noch strengeren Sicherheitsvorkehrungen aufgerufen. So solle auch Frischfleisch von Klauentieren vernichtet werden, das nach dem 1. Februar aus Großbritannien nach Deutschland gebracht wurde. Außerdem solle die zunächst auf eine Woche befristete Sperrung der Viehmärkte verlängert werden.

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