Tierschutz
Getränk aus Hundeblut in Südkoreas Fußballstadien

Wenige Tage vor Beginn der Fußball-WM am 31. Mai hat die französische Tierschützerin Brigitte Bardot den Vorwurf erhoben, Fußballfans solle bei den Spielen in Südkorea ein Getränk aus Hundeblut angeboten werden.

Reuters WIEN. "Da wird im Fußballstadion ein Saft aus Hundeblut verkauft werden", sagte Bardot am Samstag in Wien. Das sei die Reaktion der Südkoreaner auf ihre Kampagne gegen das Essen von Hundefleisch, fügte sie hinzu. Sie habe dort viele Menschen gegen sich aufgebracht. Seit sie gegen den Verzehr von Hunden auftrete, habe sie rund 7000 Todesdrohungen erhalten, sagte Bardot.

Die 67-jährige hielt sich in Wien auf, um am Abend eine Auszeichnung der österreichischen Privatstiftung "My Way" für ihren Einsatz für den Tierschutz entgegenzunehmen.

Bardot sagte, Südkorea berufe sich darauf, dass das Töten und Essen von Hunden zur Kultur des Landes gehöre. Sie finde dieses Argument grotesk. "Kultur ist, Musik zu schreiben wie Mozart", sagte die frühere Schauspielerin. "Das Essen von Hunden ist sicher nicht Kultur."

Hunde, die im Kochtopf landen, würden zu Tode geprügelt, um durch die vermehrte Ausschüttung von Adrenalin das Fleisch zarter zu machen, sagte Bardot. In ihrem Kampf gegen das Angebot von Hundefleisch auf der Speisekarte in Südkorea werde sie vom Weltfußballverband FIFA und vom französischen Fußballbund unterstützt.

Für ihr Leben habe sie nur noch einen großen Wunsch. "Das Einzige, das ich mir wünsche, ist, dass die Tiere der Welt nicht mehr leiden müssen", sagte Bardot.

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