Tinos Tagebuch
Die WM-Kolumne von Nationalspieler Tino Boos von den Kölner Haien - exklusiv bei Handelsblatt.com

Handelsblatt.com berichtet ausführlich von der Eishockey-WM 2004 in Tschechien. Dabei blicken wir nicht nur von außen auf das Geschehen, sondern auch hinter die Kulissen insbesondere des deutschen Teams - in einer Kolumne, die Tino Boos, Nationalspieler der Kölner Haie, während der WM regelmäßig exklusiv für Handelsblatt.com schreibt.

HB DÜSSELDORF. Wie ist die Stimmung im Team? Wie war die Vorbereitung? Sind alle fit? Diese und andere Fragen wird der 29-jährige Stürmer, der seit mittlerweile elf Jahren als Eishockey-Profi sein Geld verdient, Handelsblatt.com-Lesern aus erster Hand beantworten.

Für den gebürtigen Düsseldorfer, der seit der Saison 2000/2001 ausgerechnet für den rheinischen Rivalen   Kölner Haie aufs Eis geht, sind die Titelkämpfe in Tschechien zwar erst die zweite A-WM nach dem Turnier in Finnland 2003. Doch über mangelhafte internaionale Erfahrung kann er sich dennoch nicht beklagen. Bereits 1993 durfte er sich als 18-Jähriger erstmals bei einem großen Turnier den DEB-Dress überstreifen - damals freilich für die U-18-Mannschaft des DEB bei der EM der Nachwuchsteams. Seine erste WM spielte Boos, der damals für die Düsseldorfer EG spielte bevor er in der Saison 1994/1995 zu den Kassel Huskies wechselte, für die U-20 des DEB nur zwei Jahre später.

Für das A-Team ging der bis zum Start der WM-Vorbereitung 48-malige A-Nationalspieler erstmals 1999 bei einer Weltmeisterschaft aufs Eis. Doch das Ergebnis bei der B-WM in Dänemark gehörte eher zu den enttäuschenden Erlebnissen von Boos im Nationaldress: Obwohl er selbst zweimal traf und einen Assist lieferte, reichte es nicht zum Wiederaufstieg in die Weltelite. Den schaffte das Team dann als B-Weltmeister ein Jahr später in Polen. Boos trug mit erneut zwei Toren und zwei Assists dazu bei. Überhaupt blieb er bei keiner seiner drei bisherigen WM-Teilnahmen für das A-Team torlos: 2003 in Finnland, als das Team von Bundestrainer Hans Zach nur knapp mit 2:3 im Viertelfinale am späteren Weltmeister Kanada scheiterte und am Ende Sechster wurde, reichte es allerdings nur zu einem Treffer für den Mann mit der rechten Schusshand. Weitere Turniere spielte Boos, der es in der abgelaugfenen DEL-Saison für die Haie auf 13 Tore und ebenso viele Assists brachte, unter anderem beim Deutschland-Cup 2002 und 2003 sowie beim Skoda-Cup 2003 und 2004.

Dass der Sport nicht nur sein aktuelles Leben bestimmt, sondern möglicherweise auch das nach der aktiven Laufbahn, legt das Fernstudium des Sportmanagements nahe, das Tino Boos an einer Privathochschule betreibt.

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