Tipps vom Bankenverband
Ein Faltblatt gegen die Euro-Skepsis

Bekomme ich schon ab dem 1. Januar 2002 aus dem Geldautomaten Euro-Noten? Kann ich auch bei den Landeszentralbanken meine D-Mark-Bargeldbestände umtauschen? Was muss ich beim Homebanking ab dem 1. Januar 2002 beachten? Dies sind die Fragen, die Bankkunden immer wieder stellen. Um den Informationsbedarf der Bevölkerung zu decken, hat der Bundesverband der deutschen Banken eine Broschüre für Privatkunden erstellt. Viele praktische Fragen rund um den Euro werden hier beantwortet.

19.4.2001 abk DÜSSELDORF. Die Nachfrage nach der im März erschienen Info-Broschüre ist groß und spiegelt den teilweise sehr geringen Informationsstand der Kunden wider. "Es wurden bereits über 2000 Exemplare bestellt", sagt eine Sprecherin des Bankenverbandes. Das übertreffe die durchschnittliche Nachfrage nach Broschüren des Verbandes deutlich. Nachdem vor zwei Jahren das Thema Euro-Umstellung viel diskutiert wurde und der Informationsstand entsprechend hoch war, sei das Thema jetzt ein wenig in Vergessenheit geraten.

"Für viele wird der Euro erst mit der Einführung der neuen Euro-Banknoten und-Münzen Realität. Die Akzeptanz einer Währung ist nach wie vor eng mit dem Bargeld verbunden", stellt Manfred Weber, Chef des Bankenverbands fest. Eine umfassende Aufklärung sei für den reibungslosen Übergang zum Euro-Bargeld daher unerlässlich.

Die Aufklärung der Bankkunden soll auch dem Ziel dienen, den Andrang für den Bargeldumtausch, der zum Jahreswechsel erwartet wird, abzudämpfen. Zusammen mit der Deutschen Bundesbank starten die Kreditinstitute schon dieses Jahr eine "Münzrückflussaktion". Ab Mai werden die Banken speziell auf die Annahme von D-Mark-Münzbeständen vorbereitet sein.

Die Broschüre "Fragen und Antworten zum Euro" kann beim Bankenverband in Berlin oder online unter www.bdb.de/euro bestellt werden. Außerdem sind unter dieser Internetadresse die Infos zum Euro auch online abrufbar.

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