Tipps vom Experten
Die sieben Schritte zur Selbstmotivation

Keine Lust auf gar nichts. Rumhängen. Den Hintern nicht hochkriegen. Das sind die Symptome für ein Motivationsloch. Wie kommt man da raus?

1. Tun Sie das, was Sie wirklich erstklassig können. Wo Ihr Talent wie eine Sonne leuchtet. Das ist häufig das, womit Sie freiwillig die meiste Zeit verbringen. Was Ihnen leicht fällt. Wo Ihre inneren Motoren von alleine anspringen. Lassen Sie von allem die Finger, was Sie nur zweitklassig können. Von Me-too-Produkten gibt es überall genug.

2. Wählen Sie ein berufliches Spielfeld, das Ihrem Talent entspricht.
Das Sie so anerkennt, wie Sie sind. Wo Sie gleichsam Ihre PS auf die Straße bringen. Es gibt so viele Menschen, die sehr leistungsbereit und-fähig sind, die sich aber in der Wahl ihres Spielfeldes vertan haben. Stellen Sie sich die Frage: Bekomme ich für das, was ich am besten kann, auf diesem Spielfeld auch ein Lächeln?

3. Ihre Situation, so wie sie jetzt ist, haben Sie frei gewählt.
Machen Sie sich das immer wieder bewusst. Diesen Job, dieses Studium, diese Mitarbeiter, diese Kollegen, dieses Gehalt, den morgendlichen Stau auf der Fahrt zur Uni, die Möglichkeit, von Ihrem Chef gefeuert, versetzt, befördert zu werden - all das und alle anderen Begleitumstände Ihrer beruflichen Situation: Sie haben sich für sie entschieden. Dafür sind Sie verantwortlich. Und nur Sie allein.

4. Versuchen Sie beharrlich, die Situation zu verbessern.
Wenn Sie realistisch sind, dann erleben auch Sie immer mal wieder, dass manches nicht passt, Sie über- oder unterfordert sind, Ihnen eine Arbeit nicht so viel Spaß bringt. Dann stehen Sie vor der Aufgabe, diese defizitäre Situation zu verändern. Ballen Sie nicht die Faust in der Tasche. Resignieren Sie nicht. Finden Sie sich nicht ab. Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt; der andere packt es an und handelt.

5. Wenn das nicht genügt, dann gehen Sie.
Manches ist veränderbar, aber manche Dinge beugen sich auch nicht unserem Willen - oder der Preis, sie zu ändern, erscheint zu hoch. Wenn dann immer noch etwas wirklich Wichtiges fehlt, wenn Sie spüren, dass Sie nicht glücklich werden können, wo Sie jetzt sind - dann gehen Sie besser dahin, wo Sie das finden, was Ihnen fehlt. Wählen Sie das ab, was nicht Ihrem Lebensthema entspricht.

6. Wenn Sie nicht gehen wollen, dann bleiben Sie - aber richtig.
Natürlich können Sie weiter "Jein" sagen, weil das, was Ihnen fehlt, nicht so wichtig ist. Sie können weiter eine Hängepartie spielen. Sie können aber auch mit ganzem Herzen "Ja" sagen zu dem, was jetzt ist. Sie können sich von innen heraus entschließen zu dem, was Sie tun. Es bewusst wieder wählen, so wie es ist. Sie können Kraft und Energie sammeln für das, wozu Sie sich entschieden haben. Mit klarem Blick auf das, was fehlt.

7. Nutzen Sie Probleme als Herausforderungen.
Wenn etwas nicht verändert werden kann, Sie es aber auch nicht abwählen wollen, dann ist es intelligent, diese Situation zumindest als persönliche Lern-Chance zu verstehen. Ein Beispiel: Von einem Chef, der vordergründig gut zu Ihnen passt, können Sie nur wenig lernen. Jede Schwierigkeit, jedes Problem trägt in sich die Herausforderung zur Persönlichkeitsentwicklung. Ein Flugzeug erhält Auftrieb erst durch den Widerstand.

Quelle: Junge Karriere

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