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Tipps von Anlegerschützern zu Klagen gegen Banken

Anwalt Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz rät Privatanlegern beim Thema Beraterhaftung:

Überprüfen Sie Ihr Wertpapierdepot. Vergleichen Sie das Risiko Ihrer Papiere mit dem gewünschten Risikoprofil, das Sie Ihrem Berater genannt haben.

Falls Ihnen Abweichungen auffallen: Prüfen Sie, worauf diese Unterschiede beruhen. Tragen Sie selbst oder Ihr Berater die Verantwortung? Ein Beratungsfehler könnte zum Beispiel vorliegen, wenn Sie eine konservative Geldanlage verlangen, Ihr Berater Ihnen aber heiße Internet-Aktien empfiehlt.

Wenn Sie glauben, Beratungsfehler zu entdecken, sprechen Sie zunächst mit Ihrer Bank / Ihrem Anlageberater.

Finden Sie keine einvernehmliche Lösung, dann können Sie die Lage durch einen Fachanwalt oder durch einen Anlegerschutz-Verband prüfen lassen.

Eine Klage sollte nur als letztes Mittel dienen. Vorsicht: Vermögensverluste allein sind kein Grund für Schadenersatz. Beratungshaftung setzt einen Beratervertrag voraus. Diesen besteht eher nicht mit den anonymen Analysten. Bedenken Sie das Kostenrisiko. Oft zahlt die Rechtschutzversicherung nicht.

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