Tischtennis
Boll fordert Revanche

Timo Boll steht für den Generationenwechsel im deutschen Herren-Tischtennis. Er hat sich durch einen 4:1-Erfolg über den Franzosen Patrick Chila für das Achtelfinale qualifiziert. Damit zieht der 23-jährige Linkshänder an dem Routinier Jörg Roßkopf vorbei gezogen und ist erstmals besser als sein Clubkamerad.

HB ATHEN. Der 35 Jahre alte Rekordnationalspieler schied bei seiner fünften Olympia-Teilnahme durch ein 1:4 gegen Wang Hao (China) in der dritten Runde aus. Seit dem ersten olympischen Turnier 1988 in Seoul war stets Roßkopf der beste deutsche Spieler gewesen.

"Es war gut, dass mein erster Gegner so stark war. Jetzt bin ich hoffentlich im Turnier drin", kommentierte Boll seine Einzel-Premiere in Athen. Der Weltranglisten-Elfte hatte gegen den taktisch cleveren Chila mehr Mühe als das klare Resultat aussagt. Dennoch präsentierte sich der junge Hesse vor dem anstehenden Achtelfinale-Hit gegen Weltmeister Werner Schlager (Österreich) am Mittwoch optimistisch.

"In Sydney habe ich gegen Schlager noch verloren. Dafür möchte ich mich diesmal revanchieren", kündigte Boll einen heißen Tanz mit dem Champion an. Der Österreicher hatte seinerseits beim 4:2 gegen Li Ching (Hongkong) ebenfalls einige Mühe. Frühzeitig auf der Strecke blieben unter anderem die griechische Olympia-Hoffnung Kalinikos Kreanga und Europa Top 12-Sieger Michael Maze (Dänemark).

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