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Todesopfer an israelischer Straßensperre

Ein palästinensisches Baby ist im nördlichen Westjordanland im Verlauf der Geburt gestorben, nachdem israelische Soldaten die Mutter zwei Stunden lang an einer Straßensperre aufgehalten hatten.

dpa JERUSALEM. Nach palästinensischen Angaben vom Mittwoch war die hochschwangere 30-Jährige mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in einem Auto mit starken Wehen auf dem Weg ins Krankenhaus, wurde jedoch an dem Kontrollpunkt nordöstlich von Nablus aufgehalten. Das Kind kam im Wagen zur Welt, bis die Familie schließlich das Krankenhaus erreichte, war es tot. Eine Sprecherin der Armee sagte, man prüfe den Vorfall.

Der Direktor des Schifa-Krankenhauses, Abdel Nasser Daragma, verurteilte das Verhalten der Soldaten bei dem Vorfall, der sich am Dienstag ereignete. Die Frau sei in einem sehr schlechten psychischen Zustand.

Ebenfalls am Dienstag starb ein 49-jähriger Palästinenser an einer israelischen Straßensperre nahe Dschenin (Westjordanland). Der Mann hatte einen Herzinfarkt erlitten und sollte ins Krankenhaus von Dschenin gebracht werden. Der Krankenwagen wurde mehr als eine Stunde lang an der Straßensperre aufgehalten, der Mann starb dort.

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