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«Todfreunde»: Thriller zwischen Aids und MissbrauchDPA-Datum: 2004-07-02 10:24:33

Reinbek (dpa) - Einen Thriller um HIV-verseuchte Präparate und Bluterkranke, um vertuschende Ärzte, Pharmakonzerte und Politiker stellt Wolfgang Kaes mit seinem neuen Titel «Todfreunde» vor. Julius Weinert, Abgeordneter und Mitglied eines Untersuchungsausschusses, unterschlägt Beweismaterial, den Schuldigen wird nie der Prozess gemacht. Als Weinert mit durchgeschnittener Kehle gefunden wird, soll Kriminalhauptkommissar Jo Morian den Mord aufklären.

Reinbek (dpa) - Einen Thriller um HIV-verseuchte Präparate und Bluterkranke, um vertuschende Ärzte, Pharmakonzerte und Politiker stellt Wolfgang Kaes mit seinem neuen Titel «Todfreunde» vor. Julius Weinert, Abgeordneter und Mitglied eines Untersuchungsausschusses, unterschlägt Beweismaterial, den Schuldigen wird nie der Prozess gemacht. Als Weinert mit durchgeschnittener Kehle gefunden wird, soll Kriminalhauptkommissar Jo Morian den Mord aufklären.

In seinem Erstling errichtet Thriller-Autor Kaes eine Mauern des Schweigens, er legt falsche Spuren und baut Fallen auf, präsentiert aktuelle Themen von den «weißen Mördern» bis zu Kinderschändern, von Aids bis zur verkommenen Politik, das es über 500 Seiten lang nur so eine Freude ist. Seine Typen besitzen Ecken und Kanten, sie sind keine Abziehbilder. Und die letzten Szenen der «Todfreunde» werden zum kriminalistischen Showdown, der zeigt, wie wenig Platz ein Happyend in der Realität besitzt.



Wolfgang Kaes

Todfreunde

Rowohlt Verlag, Reinbek

507 S., Euro 8,90

ISBN 3-49923-515-3

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