Archiv
Tokio schraubt Wachstumsprognose drastisch nach unten

Die japanische Regierung wird ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr drastisch nach unten revidieren. Tokio rechne für das Ende März ablaufende Haushaltsjahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von rund einem Prozent, berichtete die Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" (Dienstagsausgabe).

afp TOKIO. Bislang war die Regierung von einem Wachstum von plus 1,7 % ausgegangen. Gründe für den Rückgang sind der Zeitung zufolge neben den Folgen der Anschläge in den USA die BSE-Krise und die Kapazitätsstreichungen im Technologiesektor. Die neue Zahl werde noch im Laufe dieses Monats veröffentlicht.

Der Staatsminister für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Heizo Takenaka, bestätigte grundsätzlich, dass die Prognose revidiert werde, ohne allerdings eine neue Zahl zu nennen. Die Lage habe sich seit den Anschlägen vom 11. September in den USA verändert, sagte er vor Journalisten. Die neue BIP-Zahl werde sich voraussichtlich nicht sehr von der unterscheiden, die von privaten Wirtschaftsforschungsinstituten genannt worden war. Nomura Research war zuletzt von einem Minus von 0,4 Prozent ausgegangen, die niederländische Bank ING Barings sogar von 1,5 %.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%