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Tokios Börse trotz festerer Wall Street schwach

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte verlor 7,16 Punkte und ging mit 13 174,84 Zählern aus dem Markt.

Hochtechnologiewerte wie Kyocera haben am Mittwoch die Tokioter Börse belastet. Anleger hätten sich aufgrund des als übertrieben empfundenen Optimismus bezüglich der Gewinnentwicklung amerikanischer Technologiefirmen im Handelsverlauf zurückgezogen, sagten Marktteilnehmer. Der Nikkei-225-Index schloss 7,16 Punkten oder 0,05 % leichter mit 13 174,84 Zählern. Berichte, wonach der US-Telekomkomponentenhersteller Lucent einen Anstieg in den Drittquartalszahlen erwarte, liess den Nikkei kurzzeitig bis auf 13 313,14 Punkte steigen. Sorgen um die Gewinnlage von japanischen Firmen, die stark von der Nachfrage in den USA abhängen, hätten sich dadurch etwas gelegt, hiess es.

Am Dienstag war der Nikkei auf ein Acht-Wochen-Tief und unter die 13 000-Punkte-Marke gefallen.

Der Topix-Index schloss mit einem Minus von 0,03 auf 1307,52 Zähler praktisch unverändert. Dabei hätten die Verluste im Technologiebereich vereinzelte Gewinne im Banksektor wieder egalisiert, erklärten Händler. Koycera schlossen 1,16 % tiefer mit 11 060 Yen, Tosiba verloren 0,45 % auf 664 Yen und NEC schwächten sich um 0,11 % auf 1878 Yen ab. Weitere Richtungshinweise für den Sektor dürften die dieser Woche stattfindenden Analystentreffen einiger US-Technologiefirmen wie Intel liefern.

Im Banksektor bauten Mizuho Holdings die Vortagsgewinne weiter aus und gewannen 2,17 % auf 613 0000 Yen und UFJ Holdings stiegen 2,34 % auf 655 000 Yen. Von einer grundlegenden Erholung im Banksektor könne dennoch nicht ausgegangen werden, sagten Händler. Vielmehr seien die Gewinne auf Deckungskäufe zurückzuführen.

KDDI , die Titel des zweitgrössten japanischen Mobilfunkanbieter, kletterten 5,51 % auf 594 000 Yen. Die angekündigte technische und Roaming-Kooperation von KDDI mit dem chinesischen Telekomanbieters China Unicom sei von den Anlegern begrüsst worden.

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