Tokioter Aktienmarkt mit kräftigen Kursgewinnen
Nikkei schließt deutlich über 8000 Punkten

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Dienstag nach dem langen Wochenende in Japan um mehr als zwei Prozent zugelegt. Händler führten den Anstieg auf den höchsten Stand seit einem Monat auf die positiven Vorgaben der US-Technologietitel vom Vorabend sowie auf die schwindenden Sorgen im Zusammenhang mit der vor allem in Asien grassierenden Lungenkrankheit SARS zurück.

Reuters SINGAPUR. Auch die für Dienstag angekündigte Vorlage eines Programmes der japanischen Regierung zur Stützung des Aktienmarktes habe sich positiv auf die Kurse ausgewirkt, sagten Händler. Am Devisenmarkt tendierte der Euro zu Dollar und Yen kaum verändert zu seinem Vorabendniveau im US-Handel. US-Öl verbilligte sich leicht, während der Preis für Gold kaum verändert blieb.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss in Tokio 2,23 % fester bei 8083 Punkten, nachdem er zuvor zum ersten Mal seit dem 10. April wieder über die Marke von 8000 Punkten geklettert war. Der breiter gefasste Topix-Index legte um 2,09 % zu auf 821 Zähler. Auch in Südkorea, wo am Montag wie in Japan der Aktienmarkt wegen eines Feiertages geschlossen geblieben war, stiegen die Aktienkurse. In Hongkong schloss die Aktienbörse ebenfalls fester.

In New York hatte die Wall Street am Montag zum Wochenauftakt den Handel uneinheitlich beendet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 0,6 % auf rund 8531 Punkte, während der technologielastige Nasdaq-Index leicht um 0,08 % auf etwa 1504 Punkte zulegte. In Frankfurt hatte der Deutsche Aktienindex (Dax) am Vorabend den Handel mit einem Kursplus von 0,91 % bei 3013 Punkten beendet. In der Vorwoche hatte der Dax bereits fünf Prozent gewonnen.

Der Euro tendierte mit Kursen um 1,1288 Dollar nahzeu unverändert zu seiner letzten Notiz in New York, nachdem er zeitweise über 1,13 Dollar auf den höchsten Stand seit Ende Februar 1999 gestiegen war. Der Dollar tendierte zum Yen ebenfalls kaum verändert bei rund 118,60 Yen. "Was wirklich am Markt hervorsticht, ist die Schwäche des Dollar", sagte Gen Kawabe von Chuo Mitsui Trust and Banking.

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