Tokioter Börse geschlossen
In Frankfurt werden kaum Impulse erwartet

Die Aktien an der Frankfurter Börse blicken am Freitag einem impulsarmen Handel entgegen. Am Donnerstag blieben die US-Börsen wegen Thanksgiving geschlossen. Heute läuft der Handel in New York nur bis 13.00 Uhr (Ortszeit).

dpa-afx FRANKFURT. Auch aus Japan können die Anleger nicht auf eine richtungsweisende Tendenz hoffen, da in Tokio heute Feiertag ist. Von einem dementsprechend zurückhaltenden Handel gehen auch die Experten von Lang & Schwarz aus. Sie sehen den DAX vorbörslich bis 08.15 Uhr bei 5. 20 Punkten und damit kaum verändert zum Vortag.

Bei einem sehr umsatzschwachen Handel hatte der Deutsche Aktienindex am Donnerstag freundlich geschlossen. Vor allem Technologie-Werte waren gefragt. Der Dax stieg um 0,74 % auf 5 124,54 Punkte. Am Neuen Markt gewann der Nemax 50 um 1,06 % auf 1 317,47 Stellen. Der MDax der 70 mittleren Werte verbesserte sich um 0,33 % auf 4 299,65 Zähler.

Unter den deutschen Standardwerten könnten Volkswagen AG das Interesse auf sich ziehen. Der designierte VW-Chef Bernd Pischetsrieder wird an diesem Freitag dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG seine Ziele für die kommenden Jahre präzisieren. Die Grundzüge mit den zwei Markenfamilien um VW und Audi als Kerne hat der 53-jährige Bayer bereits vor Wochen skizziert. Über Personalien wird bisher nur spekuliert.

Möglicherweise könnten Versicherungswerte wegen Hiobsbotschaften aus Japan unter Druck geraten. Der zwölftgrößte Schaden- und Unfallversicherer Japans ist durch die Anschläge in den USA im September kollabiert, schreibt die "Financial Times Deutschland" am Freitag. Wegen Schadenersatzleistungen in Höhe von 679 Mill. Euro nach den Terrorattacken auf das World Trade Center und den Flugzeugabsturz in Queens Anfang November überstiegen die Verbindlichkeiten das Nettovermögen der Taisei Marine & Fire um etwa 370 Mill. Euro.

Nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Freitagsausgabe) stehen nunmehr auch der Hypovereinsbank betriebsbedingte Entlassungen ins Haus. Der HVB-Personalvorstand wolle das Tempo beim Stellenabbau weiter forcieren.

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