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Tokioter Börse schließt tiefer

Der Nikkei-Index schwächte sich um 147,26 Punkte oder 0,89 Prozent auf 16.311,05 Zähler ab.

Reuters TOKIO. Die Tokioter Börse hat am Donnerstag nach den saisonalen Käufen der vergangenen zwei Sitzungen tiefer geschlossen. Händlern zufolge lösten die steigenden Ölpreise und der schwache Euro Sorgen über die US-Unternehmensgewinne aus. Vor dem Hintergrund der weltweiten Unsicherheit hätten an der Tokioter Börse Gewinnmitnahmen eingesetzt. Selbst die positiven Vorgaben der Nasdaq hätten die Anleger vor diesem Hintergund wenig beeindruckt, hiess es. Der Nikkei-Index schwächte sich um 147,26 Punkte oder 0,89 Prozent auf 16.311,05 Zähler ab, während der umfassende TOPIX-Index 6,94 Punkte oder 0,46 Prozent auf 1513,71 fiel.

Der Börsenumsatz der ersten Sektion lag bei insgesamt 693,18 (Vortag 677,60) Millionen Aktien. Das Volumen sei im Vergleich zum Vortag angestiegen, da viele Investoren ihre Portfeuilles im Vorfeld der Dekotierung und anschliessenden Fusion dreier Banken anglichen. Die Industrial Bank of Japan, Fuji Bank und Dai-Ichi notierten an ihrem letzten Handelstag im Plus.

Der Hochtechnologiesektor trotzte den breiten Verkäufen und schloss moderat fester. Sony stiegen 1,79 Prozent auf 12.480 Yen. Softbank kletterten dank Käufen auf kurgünstigem Niveau durch institutionelle Anleger 6,45 Prozent auf 11.800 Yen. Im Morgenhandel war der Titel auf 10.580 Yen gefallen, nachdem bekannt wurde, dass der President der Nippon Credit Bank (NCB) Selbstmord begangen hatte. Die NCB war kürzlich von einem Softbank geleiteten Konsortium gekauft worden. NEC verloren 2,68 Prozent auf 2720 Yen. Die Mitteilung von NEC, zwei seperate Allianzen mit Intel und Cisco Systems einzugehen, beeindruckte die Anleger nicht.

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