Toni Lucia führt kommissarisch die US-Geschäfte
Boss kommentiert Gerüchte zu US-Unregelmäßigkeiten nicht

Die Hugo Boss AG, Metzingen, will Gerüchte vom Freitag über Bilanzunregelmäßigkeiten bei der US-Tochter nicht kommentieren. Ein Sprecher des Konzerns räumte im Gespräch mit der Agentur vwd jedoch ein, dass die US-Geschäfte derzeit kommissarisch von Toni Lucia geführt würden.

vwd METZINGEN. Am Berichtstag waren im Markt Gerüchte aufgekommen, denen zufolge der US-Finanzchef wegen angeblicher Bilanzunregelmäßigkeiten beurlaubt worden sein soll.

Hugo Boss sei im Geschäftsjahr 2001 zu einem "großen Spieler in Amerika" mit einem Umsatzanstieg auf 252 (200) Millionen Euro geworden, hatte unlängst der künftige Boss-Vorstandsvorsitzende Bruno Sälzer in Metzingen erklärt. Sälzer löst per 1. Juni 2002 den bisherigen Vorsitzenden Werner Baldessarini ab, der in den Aufsichtsrat wechselt. Im ersten Quartal 2002 war der US-Umsatz um 19 Prozent und der Deutschland-Umsatz um zwei Prozent gesunken.

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