Tony Rominger setzt dagegen auf Ullrich
Riis wettet auf Alleingang von Armstrong

Für Bjarne Riis, den Tour-Sieger von 1996, kann der Sieger der Frankreich-Rundfahrt 2004 nur Lance Armstrong heißen. daran, dass sein Ex-Teamkamerad Jan Ullrich dem Amerikaner Paroli bieten kann, glaubt der Chef des dänischen CSC-Teams nicht.

HB BERLIN. "Lance Armstrong gewinnt ganz klar die Tour 2004 - und feiert damit unangefochten seinen sechsten Tour- Sieg", sagte der Däne dem "Kicker".

Die Begründung des Dänen, der zugleich Teamchef der Equipe CSC ist: "Armstrong ist noch besser als 2003, auch in seiner Konzentration auf die Tour. Ullrich aber hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert, eher hat er nachgelassen." Auch die zuletzt positiven Ergebnisse des Tour-Siegers von 1997 bei der Tour de Suisse können Riis in seiner Meinung nicht umstimmen.

Tony Rominger setzt hingegen auf den Deutschen vom T-Mobile-Team. "Jan Ullrich darf man nie unterschätzen. Vor allem nicht auf dieser Tour de France. Denn es geht diesmal erst sehr spät ins Hochgebirge", sagt er über das "Königsduell". Der Schweizer, in den 90er Jahren einer der weltbesten Radprofis, sieht in der langen "Anlaufphase" einen entscheidenden Vorteil für Ullrich, da er "immer sehr viel Zeit braucht, um sich auf eine dreiwöchige Rundfahrt richtig einzurollen".

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