Top-Filme fehlen allerdings noch im Programm
Billig-Kinos in Großbritannien

Nach dem Vorbild der Billig-Fluglinien entstehen in Großbritannien nun auch Billig-Kinos. Dort sind Karten ab umgerechnet 30 Cent zu haben. Wie in den Flugzeugen müssen die Besucher aber auf Service verzichten.

HB/dpa LONDON. Es gibt weder eine Kinokasse noch Popcorn, Eis oder Getränke. Auch ihren Abfall müssen die Besucher selbst wieder mitnehmen. Die Idee stammt von Stelios Haji-Ioannou, dem Gründer der Billigfluglinie EasyJet.

Für die Premierenvorstellung am Freitagabend in seinem ersten Billig-Kino in Milton Keynes nördlich von London hat der umtriebige Unternehmer 2 400 Karten verkauft. Im Durchschnitt kostet eine Karte gut 2 Euro, doch wie bei den Billigfluglinien gibt es ein breites Spektrum von Preisen - je nachdem, wie früh man seine Karte im Internet bucht. Wer sich spontan für einen Kinobesuch entscheidet, für den sind am Eingang Computer mit Internetzugang aufgestellt. Er zahlt dann allerdings den Höchstpreis von 7 Euro.

Auf Top-Angebote wie "Matrix" muss Haji-Ioannou bisher noch verzichten. Der bekannteste Film an diesem Wochenende ist die schon mehrere Wochen alte Liebeskomödie "Ein Chef zum Verlieben" mit Hugh Grant und Sandra Bullock. Nach eigenen Worten will Haji-Ioannou bei anderen Kinos keine Besucher weglocken, sondern die Leute durch die niedrigen Preise dazu animieren, öfter ins Kino zu gehen und sich einen Film auch mehrmals anzusehen.

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