Top-Rating für Templeton Growth Fund
Aufsteiger und Absteiger bei Investmentfonds

Der Anleger sollte sich bei der Fondsauswahl nicht allein auf Wertentwicklungs-Hitlisten stützen. Ratings wollen an dieser Stelle weiterhelfen.

ina FRANKFURT/M. Jetzt hat es Murdo Murchison geschafft. Der seit Jahresanfang von ihm gemanagte rund 12 Mrd. $ schwere Templeton Growth Fund, Inc. erhielt soeben das beste Rating "(A)", wie aus der Tabelle abzulesen. Vor einem Monat stand der internationale Aktienfonds der US-Investmentgesellschaft Franklin Templeton mit der zweitbesten Note "(B)" noch auf der "Beobachtungsliste". Dieses Beispiel illustriert den Wert dieser Tabelle als Frühwarnsystem für mögliche Ratingveränderungen.

>>Die Liste der Absteiger

>>Die Liste der Aufsteiger

>>Die Fondsrating-watchlist

>>Die Fondsrating-Liste der neu aufgenommen Fonds

Das Handelsblatt veröffentlicht monatlich und exklusiv eine Tabelle mit markanten Ratingveränderungen der in Deutschland angebotenen Investmentfonds sowie die erwähnte Beobachtungsliste. Diese Liste nennt zusätzlich die Gründe für mögliche Veränderungen der Bewertung in der Zukunft: Verbesserungen bzw. Verschlechterungen bei der Performance oder beim Risiko, in der Kommentarspalte durch die Kürzel "P+" (Beispiel Templeton Growth Fund, Inc.), "R+", "P-" bzw. "R-" gekennnzeichnet. An möglichen Veränderungen können auch Managerwechsel ("MW", trifft ebenfalls auf Templeton Growth Fund, Inc. zu) oder Strategieänderungen in der Anlagepolitik ("S") einen Anteil haben. Derartige Ereignisse bringen einen Fonds ebenfalls auf die Beobachtungsliste. Ausschließlich online stellt das Handelsblatt eine komplette Liste der erstmals bewerteten Fonds bereit.

Datenlieferant ist die Vermögensverwaltungs- und Fondsresearchfirma Feri Trust, Bad Homburg. Die Feri-Experten filtern die auffälligsten Bewertungsveränderungen heraus. Die Liste links bietet eine komplette Übersicht über alle Produkte, bei denen sich das Rating im aktuellen Zwölfmonats-Rückblick (hier Ultimo Oktober 2000 bis Ultimo Oktober 2001) um mindestens zwei Bewertungsklassen veränderte.

Die Bewertungen bieten Investoren eine Orientierungshilfe bei der Produktwahl innerhalb der gleichen Anlagegruppe; Ratings von Fonds aus unterschiedlichen Anlagegruppen sind nicht vergleichbar. Per saldo gibt das Rating Aufschluss darüber, inwieweit der Fonds für einen mittelfristigen Zeitraum eine stabile überdurchschnittliche Wertentwicklung bei relativ niedrigem Risiko ausweist.

Zur Notenskala: Die Feri-Strategen bilden in den wichtigsten Fondsgruppen fünf Qualitätsstufen auf einer Skala von "(A)" für sehr gut bis "(E)" für schwach. Die Gesamtnote wird zu 70 % durch die Ergebnisse der Performanceanalyse bestimmt, zu 30 % durch das Risiko. Bei den Performanceaspekten zählt zum einen die Wertentwicklung im Verhältnis zum Vergleichsindex und zu anderen Fonds mit ähnlicher Ausrichtung. Zum anderen fließt die Stabilität der Wertentwicklung sowie das Fondsverhalten in Auf- und Abschwungphasen an der Börse mit in die Bewertung ein.

Für die Bewertung kommen nur Produkte in Frage, die fünf Jahre oder länger exstieren. Darüber hinaus werden nur Noten vergeben, wenn es mindestens 20 Konkurrenzfonds gibt. Außerdem fallen einige Produktgruppen aus der Notengebung heraus. Beispielsweise werden keine Ratings für Fonds vergeben, die generell eine sehr stetige Wertentwicklung ausweisen. Dazu zählen insbesondere die Geldmarkt- und Immobilienfonds. In anderen Produktgruppen erschweren sehr unterschiedliche Anlageausrichtungen eine vergleichende Bewertung. Das trifft vor allem auf die gemischten Fonds zu.

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