„Top-Team-Förderung" hat sich bewährt
Aufwärtstrend in Athen

Die deutschen Behindertensportler freuen sich zum Abschluss der Paralympischen Spiele über gute Leistungen und neue Aufmerksamkeit.

ATHEN. Die Bilanz der deutschen Mannschaft ist imposant. Und sie wurde gestern von Radsportler Michael Teuber am letzten Wettkampftag der Paralympischen Spiele in Athen im kombinierten Straßenrennen und Zeitfahren noch mit einer Goldmedaille abgerundet. 16 Gold-, 27 Silber- und 29 Bronzemedaillen - damit erreichte das deutsche Team in der Nationenwertung den achten Platz. "Die Mannschaft hat sich im Vergleich zu Sydney gesteigert und in Athen exzellent präsentiert", sagt Karl Quade, deutscher Chef de Mission. Trotzdem war die Stimmung gestern getrübt. Bei einem Busunfall im Norden Griechenlands kamen sieben Kinder ums Leben. Gefeiert wird deshalb nicht, die Abschlusszeremonie wird ohne Showeinlagen nur in verkürzter Form stattfinden.

Qualität statt Quantität - das Rezept des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) ist aufgegangen. Wegen der neuen gerafften Klassifizierungen der Wettbewerbe gab es bei dieser "Paraolympiada", wie die Griechen sagen, mit gut 500 Entscheidungen 50 weniger als in Sydney vor vier Jahren. Das deutsche Team musste infolge der härteren Qualifikationen mit 41 Athleten weniger antreten als in Australien. "Im Vergleich zu anderen Nationen haben wir uns sehr gut behauptet und besser abgeschnitten als vor vier Jahren in Sydney", sagt DBS-Sprecher Arno Schade. Bei den Paralympics 2004 lagen mit Abstand die Chinesen vorn, es folgten Großbritannien und die USA.

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