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Top-Vereine bekräftigen Forderungen an Fifa

Die europäischen Top-Vereine haben ihre Forderungen bekräftigt, vom Fußball-Weltverband Fifa Geld für die Abstellungen von Nationalspielern für internationale Einsätze zu bekommen.

dpa DÜSSELDORF. Die europäischen Top-Vereine haben ihre Forderungen bekräftigt, vom Fußball-Weltverband Fifa Geld für die Abstellungen von Nationalspielern für internationale Einsätze zu bekommen.

"Für die Fifa muss es möglich sein, einen Teil des Gewinns an die Clubs zu zahlen, die die Spieler bereitstellen", sagte der Generaldirektor des englischen Erstligisten Manchester United, David Gill.

Seit Jahren streitet die "G 14", die Interessenvertretung von 18 europäischen Spitzenclubs, mit Fifa und der Europäischen Fußball-Union (Uefa) um Anerkennung - und vor allem um neue Geldquellen. So kritisierte die "G 14" bereits mehrmals, dass die Fifa von den Clubs verlange, "dass Spieler zum Nulltarif abgestellt werden müssen".

Generell sehen sich Fifa und Uefa als falsche Ansprechpartner für "G 14"-Forderungen. Zuständig seien die nationalen Fußball-Verbände, die Spieler für Titelkämpfe nominieren. Zudem lehnt Fifa-Chef Joseph Blatter jeden Kontakt mit der "G 14" ab. Ihr gehören neben Real Madrid, AC Mailand oder Manchester United auch die Bundesligisten FC Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen an.

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