Archiv
Tops und Flops der Formel-1-Saison 2004

Michael Schumacher: Der Ferrari-Pilot feierte ein Traumjahr mit dem Gewinn seines siebten Weltmeistertitels. Es war der fünfte Triumph mit Ferrari in Serie.

Michael Schumacher: Der Ferrari-Pilot feierte ein Traumjahr mit dem Gewinn seines siebten Weltmeistertitels. Es war der fünfte Triumph mit Ferrari in Serie.

Mit 13 Siegen in 18 Rennen und 148 Punkten steigerte der Rekordjäger zudem weitere von ihm gehaltene Bestmarken. Der 35 Jahre alte Kerpener degradierte seine Konkurrenten bei vielen seiner "Spazierfahrten" zu Statisten.

Jenson Button: Der 24 Jahre alte Brite war der Aufsteiger der Saison. Hinter dem Ferrari-Duo Michael Schumacher/Rubens Barrichello belegte der BAR-Honda-Pilot in der Gesamtwertung den dritten Platz und stand zehn Mal auf dem Podium. Auch der Hick-Hack um seinen letztendlich durch ein Schiedsgericht gestoppten Wechsel zu Williams-BMW brachte ihn nicht aus der Erfolgsspur.

Ferrari: Zum sechsten Mal in Serie entschied die Scuderia die Konstrukteurs-WM für sich. Dank Superstar Schumacher und Rubens Barrichello, der zwei Rennen gewann und Vize-Weltmeister wurde, holte Ferrari 262 Punkte und damit mehr als doppelt so viele wie der überraschend starke Konkurrent BAR-Honda als Zweiter. Können, Perfektion und Harmonie waren der Schlüssel für die erdrückende Dominanz der Roten.

Regel-Streit: Der Monate lange Streit um Reglementsänderungen, der auch nach dem Saisonende weiter kocht, hat das Image der Formel 1 beschädigt. Die Kontroversen um Motoren, Reifen, Aerodynamik und einen neuen Qualifikationsmodus nahmen teilweise groteske Formen an und sind für die Öffentlichkeit kaum nachvollziehbar.

Williams-BMW: Der Sieg des Kolumbianers Juan Pablo Montoya in Sao Paulo täuscht nicht darüber hinweg, dass die Weiß-Blauen ein insgesamt verkorkstes Jahr hinter sich haben. Statt, wie zu Saisonbeginn vollmundig angekündigt, um beide WM-Titel mitzufahren, rutschte das britisch-bayerische Team noch hinter BAR-Honda und Renault zurück. Ferrari war eh außer Reichweite.

Mclaren-Mercedes: Auch wenn die Silbernen den Mund nicht so voll wie andere genommen haben sind sie einer der großen Verlierer. Nur der fünfte Rang in der Konstrukteurs-Wertung mit rund einem Viertel der Punktzahl Ferraris sind zu wenig für einen Titelkandidaten. Kimi Räikkönens Sieg in Spa kann die bescheidene Bilanz kaum schönen. Für Mercedes ist zudem die Niederlage gegen BMW besonders schmerzlich.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%