Torben Wosik verliert alle vier Sätze
Deutsche Tischtennisspieler bleiben in China sieglos

Zwei unerwartete Niederlagen am Donnerstag können für Titelverteidiger Timo Boll das vorzeitige Aus beim Tischtennis-World Cup in China bedeuten.

HB JIANGYIN. Der Weltranglisten-Zweite hat damit im dritten Gruppenspiel gegen Johnny Huang (Kanada) am Freitag nur noch theoretische Chancen auf den Einzug in die K.o- Runde in das mit 145 000 Dollar dotierte Turnier. Der zweite deutsche Teilnehmer Torben Wosik (Frickenhausen) blieb am ersten Tag in Jiangyin ebenfalls ohne Sieg. Er verlor glatt mit 0:4 Sätzen gegen Asien-Meister Wang Hao (China).

"Timo war in weiten Phasen nicht so spritzig, wie man es von ihm gewohnt ist", analysierte Herren-Bundestrainer Istvan Korpa die Niederlagen des deutschen Meisters gegen den Russen Alexej Smirnow (1:4) und gegen den Taiwanesen Chiang Peng-Lung (3:4). Vor allem in seinem ersten Match gegen den Ochsenhausener Bundesligaspieler Smirnow rannte Boll seiner Bestform hinterher. "Mir sind einige Fehlaufschläge unterlaufen. Smirnow hat stark gespielt und ich zudem nicht meine beste Leistung abrufen können", gab der 22-jährige Linkshänder aus Gönnern in Hessen zu.

Die deutliche Leistungssteigerung gegen Chiang Peng-Lung reichte nicht. Boll lag in dem wechselhaften Spiel zwar mit 3:2 Sätzen in Führung, konnte sich aber im sechsten Durchgang keinen Matchball erkämpfen. Im Entscheidungssatz hatte der Asiate, der im Vorjahr das Duell gegen Boll knapp mit 3:4 verloren hatte, mit 11:5 deutlich das bessere Ende für sich. "Jetzt wird es sehr eng", meinte der deutsche Meister. Er benötigt einen 4:0 Sieg über Huang und muss auf die Schützenhilfe von Smirnow hoffen.

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