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Toshiba zieht Laserpointer zurück

Der Computerhersteller Toshiba wird den zur Cebit im März angekündigten Laserpointer, ein Endgerät für mobiles Einkaufen, nicht auf den Markt bringen. Der Grund sind Kapazitätsprobleme eines Technik-Lieferanten, sagte Claas Eimer, Leiter des Ressorts Mobile Kommunikation. Von den plötzlichen Lieferengpässen sei man "selbst sehr überrascht worden".

ddp NEUSS. Mit dem Laserpointer wollte der japanische Konzern erstmals ein Gerät präsentieren, mit dessen Hilfe Kunden rund um die Uhr hätten einkaufen können. Nutzer hätten den Laserpointer nur auf entsprechend ausgerüstete Schaufenster von Geschäften richten müssen, wenn sie ein bestimmtes Produkt nach Hause geliefert haben wollten. Im Innern des rund 50 Gramm schweren Gehäuses sollte ein Sender stecken, der die Daten des Kunden per Infrarotblitz an den Empfänger im Schaufenster weiterleitet. Ursprünglich sollte der Laserpointer nach Planungen von Toshiba im Laufe dieses Jahres auf den deutschen Markt kommen.

Der japanische Computerhersteller wird die Idee jedoch nicht aufgeben. Ende 2001 will Toshiba neue Handys präsentieren, die die Kundendaten statt mit Infrarot mit Hilfe der drahtlosen Übertragungstechnik Bluetooth übermitteln. "Durch die Integration der Technik ins Mobiltelefon sparen wir uns das zusätzliche Endgerät. Das kommt auch erheblich billiger", sagte Claas Eimer.

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