Total mobil: Indische Lösung für Telekommunikationsprobleme

Total mobil
Indische Lösung für Telekommunikationsprobleme

In Indien sucht sich die Telefonzelle ihre Kundschaft selbst. Sie kommt sogar zu ihr nach Hause. Sie hat in der Regel zwei Beine, weiß sich zu wehren und ist damit vor Vandalismus recht sicher.

HB/slo DÜSSELDORF. Im Prinzip eine praktische Sache, die sich die indische Post ausgedacht hat: Sie schickt ihre Briefträger mit einem Mobiltelefon auf Tour. Bei Bedarf kann der Briefempfänger mit dem Gerät telefonieren - gegen Bezahlung, versteht sich. Dieser Service hat durchaus gute Aussichten auf Erfolg, zumal Postboten in Indien hohes Ansehen genießen.

Häufig tragen sie die Briefe nicht nur aus, sondern lesen sie den Empfängern, die dazu oft nicht in der Lage sind, gleich vor. Von dem Handy-Dienst auf zwei Beinen profitieren im Prinzip alle Beteiligten. Denn er steigert die Umsätze der Post, des Mobilfunkbetreibers und des Postboten - er wird an den Gesprächsgebühren beteiligt.

Den Briefträgern mit den höchsten Handy-Umsätzen winkt zudem noch ein Motorrad als Prämie. Ganz ohne Haken ist die Sache aber nicht: Die wandelnde Telefonzelle ist natürlich nicht jederzeit verfügbar, außerdem hat sie Ohren. Mit intimen Gesprächen könnte es also schwierig werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%