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Totgeglaubter Hund überlebt fünf Wochen in Wüsten-Schacht

San Francisco (dpa) - Ein von seinem Besitzer für tot gehaltener Hund hat fünf Wochen lang in einem zehn Meter tiefen Wüsten-Schacht am Rande des «Tale des Todes» (US-Staat Kalifornien) überlebt. Wie die US-Zeitung «North County Times» berichtete, wurde der Cockerspaniel-Beagle-Mischling am Wochenende von zwei Wanderern aus seiner misslichen Lage befreit.

Die beiden Männer hörten ein leises Bellen und benutzten einen alten Schlauch, um sich auf den Grund des engen Schachts abzuseilen. «Wir konnten das Tier doch nicht einfach zurücklassen», rechtfertigte Darren Mertz die waghalsige Rettungsaktion.

Die Hündin «Shadow» war fünf Wochen zuvor nahe dem verlassenen Silberminenort Panamint City beim Spaziergang mit ihrem 17-jährigen Besitzer in das Loch gestürzt. Rettungsversuche mit einer alten Leiter, die nicht bis zum Boden reichte, schlugen fehl. Der Vierbeiner wurde für tot erklärt, als sein Bellen trotz wiederholter Rufe verstummte.

Anhand der Hundemarke konnten «Shadow» und sein erstaunter Besitzer wieder zusammengebracht werden. Über zwei Kilo hatte der Hund abgenommen. Nach Angaben eines Tierarztes befindet er sich aber bei bester Gesundheit. «Sie bettelt um ihr Fressen genau wie früher», freute sich ihr Besitzer.

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