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Totgeglaubter war bei Geliebter - Feuerwehr will Geld zurück

Paderborn (dpa) - Ein Familienvater, der für ungestörte Stunden mit seiner Geliebten den eigenen Tod vorgetäuscht haben soll, muss für die Kosten der Suche aufkommen. Die Feuerwehr Paderborn fordert von dem Mann 12 000 Euro zurück. Ein Sprecher der Stadt bestätigte einen Bericht der Zeitung «Westfalen-Blatt».

Paderborn (dpa) - Ein Familienvater, der für ungestörte Stunden mit seiner Geliebten den eigenen Tod vorgetäuscht haben soll, muss für die Kosten der Suche aufkommen. Die Feuerwehr Paderborn fordert von dem Mann 12 000 Euro zurück. Ein Sprecher der Stadt bestätigte einen Bericht der Zeitung «Westfalen-Blatt».

Nachdem Mitte Februar das Motorrad des Mannes am Ufer der Lippe gefunden worden war, hatte alles darauf hingedeutet, dass er ertrunken war. Nach einem Monat kehrte der Vermisste zur Familie zurück. «Wir fordern das Geld im Sinne des Steuerzahlers und der Gerechtigkeit zurück», sagte der Stadtsprecher. «Es handelte sich ja nicht um einen Notfall, sondern um eine Täuschung.» Suchmannschaften hatten wochenlang gesucht und den Motorradhelm des Nichtschwimmers gefunden. Die Polizei war von einem Unfall ausgegangen, weil die Maschine mit laufendem Motor am Ufer an einer Straße lag. Die Polizei will laut «Westfalen-Blatt» einen geringen Betrag der Kosten zurück.

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