Touristische Reiseländer besonders stark betroffen
Auslands-Flugverkehr belastet

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte, reisten von Januar bis Juli 2002 mit 26,6 Millionen Passagieren 8,3 Prozent weniger Fluggäste ins Ausland als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

ddp/WIESBADEN. Besonders stark betroffen waren touristische Reiseländer. Nach Spanien, dem traditionell wichtigsten Zielland für Touristen aus Deutschland, flogen mit 4,6 Millionen Passagieren 11,2 Prozent weniger Personen als im Vorjahr. Dabei mussten die Balearen mit 1,7 Millionen Fluggästen einen Einbruch von 18,3 Prozent hinnehmen. Das Ergebnis für Griechenland unterschritt den Vorjahreswert um 10,2 Prozent, während die Türkei mit 2,5 Millionen Passagieren nur um 1,3 Prozent unter dem Vorjahr lag.

Geringere Einbußen gab es bei europäischen Zielländern mit einem höheren Anteil von Geschäftsreisenden. So flogen nach Großbritannien mit 2,2 Millionen Passagieren 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Nach Italien reisten mit 1,6 Millionen Personen 6,1 Prozent weniger Fluggäste, nach Frankreich mit 1,4 Millionen rund 8,6 Prozent weniger.

Im interkontinentalen Verkehr gab es insbesondere weniger Passagiere in die USA (- 14,6 Prozent auf 1,9 Millionen). Der Wert für Kanada (300 000 Passagiere) unterschritt das Vorjahresergebnis um 9,3 Prozent. Kräftige Zuwächse gab es hingegen im Flugverkehr mit Asien. So legten China (plus 16,6 Prozent auf 200 000), Indien (plus 13,9 Prozent auf 200 000) und Hongkong (plus 10,6 Prozent auf 200 000) jeweils zweistellig zu.

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