Traders Corner
Beachtliche Stabilität der US-Wirtschaft

Die richtungweisenden US-Konjunkturdaten dieser Woche werden wohl belegen, dass sowohl die Verbraucherausgaben als auch die Industrieproduktion in den USA kräftige Zuwächse verzeichnen - trotz der Herausforderung neuerlicher Ölpreissteigerungen.

NEW YORK. Gleichzeitig scheint es nicht so zu sein, dass höhere Energiepreise zu einer beschleunigten Inflation in der Breite geführt haben. Auch dürften sich die Inflationserwartungen nicht verschlechtert haben.

Unter dem Strich ist also davon auszugehen, dass die neuen Zahlen die derzeit beachtliche, schier unverwüstliche Stärke und Stabilität der US–Wirtschaft unterstreichen werden. In diesem Fall gibt es wenig Veranlassung, auf absehbare Zeit erhebliche Veränderungen bei den Variablen der Finanzmärkte zu erwarten.

Im Gegensatz dazu hat der scheidende Notenbankchef Alan Greenspan in der vergangenen Woche Investoren davor gewarnt, mit möglichen Risiken für die US-Konjunktur zu nachlässig umzugehen. Aber wie auch Fed-Gouverneur Don Kohn bemerkt hat: In den vergangenen Jahren hat eine Kombination von technischem und politischem Wandel die Ausschläge von Produktionsfluktuationen verringert und dazu beigetragen, Finanzkrisen im Zaum zu halten. Wenn also die Risiken auf diese Weise abgenommen haben, sollten die Vermögenspreise positiv darauf reagieren.

Autor John Lipsky ist Vice Chairman der JP Morgan Securities.

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