Traders Corner
Inflation, Öl und die Fed

Die Finanzmarktteilnehmer versuchen unweigerlich, aus den Konjunkturdaten fundamentale Tendenzen herauszuarbeiten. Im Blickpunkt steht derzeit vor allem die US-Inflation.

Denn die Teuerung stellt den wesentlichsten Einzelfaktor dar, der die Politik der US-Notenbank bestimmt und die Renditen langfristiger Anleihen beeinflusst.

Die jüngst veröffentlichten Indikatoren haben verwirrende Signale geliefert. Die neuen Inflationsberechnungen, die in dieser Woche veröffentlicht werden sollen, werden diese Unsicherheit nicht verringern.

Die Verbraucherpreiszahlen für Juli dürften, angetrieben durch die höheren Rohölpreise, im Monatsvergleich einen kräftigen Zuwachs um 0,4 Prozent verzeichnen. Allerdings wird der Index in der Kernberechnung vermutlich einen nur gedämpften Anstieg um 0,1 Prozent ausweisen.

Während die Unsicherheiten über die US-Teuerung noch eine Weile fortdauern werden, werden die zugrunde liegenden Aussichten wahrscheinlich konstruktiver ausfallen, als sich dies in den derzeitigen Marktkursen widerspiegelt. Die gestiegenen Rohölpreise dämpfen bereits die Wachstumserwartungen. Und es besteht kaum die Gefahr, dass in nächster Zukunft in der amerikanischen Binnenwirtschaft oder weltweit ausschlaggebende Kapazitätsbeschränkungen außerhalb des Erdölsektors auftauchen.

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