Traders Corner
Kaufkurse im Osten

WIEN. Nach den massiven Kursanstiegen bis Ende September kam es auf den Aktienmärkten Osteuropas – wie auf allen Emerging Markets – im Oktober zu einer kräftigen Korrektur. Die Auslöser lagen jedoch außerhalb der Region und waren mit den von den etablierten Märkten ausgehenden Zins- und Inflationssorgen zu erklären. Ein starker Anstieg der Risikoaversion war die Folge

.

Die Fundamentaldaten zeichnen jedoch weiterhin ein überaus positives Bild. Das Wirtschaftswachstum der Region bleibt hoch, entsprechend günstig entwickeln sich die Unternehmensgewinne. Gesellschaften wie Erste Bank, Komercni Banka, der Pharmawert Zentiva und der Versorger CEZ belegen dies mit guten Quartalszahlen.

Der Ölpreis hat zwar etwas korrigiert, sollte jedoch wesentlich über dem längerfristigen Durchschnitt bleiben. Neben Ölfördergesellschaften werden die Raffinerien von knappen Kapazitäten profitieren. Diese Bereiche sind in der Anlageregion Osteuropa sehr prominent vertreten.

Zusätzlich sorgen Neuemissionen für weitere Anlagechancen. In Russland geht gerade der Börsengang des Reifenherstellers Amtel, Erwerber der bekannten niederländischen Vredestein-Gruppe, über die Bühne. Auch bisher wenig beachtete Länder lassen aufhorchen. Nachdem die Emission des kasachischen Kupferwerts Kazakhmys bereits massiv überzeichnet war, sollte auch das IPO der Goldmine Kazakhaltyn für Interesse sorgen.

Die derzeitigen Kursniveaus in Osteuropa eröffnen gerade jetzt Kaufgelegenheiten, um am noch Jahre andauernden Konvergenzprozess der Region partizipieren zu können.

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