Traders Corner
Übernahmekandidaten für Spekulanten

Eine Jahreswende ist die Zeit für strategische Entscheidungen. Auch Privatanleger werden sich in diesen Tagen fragen, welcher Weg 2006 besonders erfolgversprechend sei: Wachstumswerte, Substanzwerte, Turn-around-Kandidaten, Renditeaktien, usw.?

Danach gilt es noch, die Instrumente auszuwählen: Direktkauf der Aktien, Fonds, Zertifikate? Beliebt sind auch Übernahmekandidaten – die sollten generell aber nur in den spekulativen Topf wandern und nicht auf das gleiche Konto wie Ihre mittel- bis längerfristigen Anlagen. Meistens tauchen solche Kandidaten auf entsprechenden Empfehlungslisten der Finanzanalysten auf, anschließend in der Wirtschafts-presse. Wer sich davon inspirieren lässt, sollte genau hinschauen um heraus zu finden, wo die größere Fantasie liegt – beim Unternehmen, das angeblich übernommen soll, oder beim Kaufinteressenten. Mitunter profitieren sogar die Aktien beider Seiten von einem Zusammenschluss.

Experten internationaler Banken sind davon überzeugt, dass sich der Aufwärtstrend bei Fusionen und Übernahmen in Europa 2006 fortsetzen wird. Und so gibt es dazu schon einschlägige Zertifikate.

Auf den Listen der potenziellen Übernahme- oder Kaufkandidaten finden sich auch Namen, über die schon lange spekuliert wird. Das wiederum zeigt, dass der Übernahmespekulant entweder sehr flexibel oder sehr geduldig sein sollte. Zu den prominenten Adressen gehören Altana, Bayer, BASF, Eon, MAN, Linde, Metro, Siemens und Stada.

Noch einmal: Wenn es keine anderen Kauf-Motive gibt, dann solche Titel nur für Ihre spekulative Ader – ein Flop darf Sie dann nicht traurig stimmen!

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