Traders Corner
Verkaufen lernen am Beispiel Premiere

Haben Sie auch „Premiere“? Ich bin ein ganz alter Kunde. Aber: Ohne Bundesliga-Live am Wochenende?Na ja, es gibt schon noch andere attraktive Programmelemente – aber deshalb soviel Geld ausgeben?

Außerdem muss ich dann für Bayern München und HSV bei einem anderen Anbieter blechen, denn die abendlichen Zusammenschritte in der ARD reichen mir nicht aus. Ich vermute, dass viele von Ihnen jetzt so denken und über einen Ausstieg bei Premiere nachdenken. Das Geschäftsmodell des Bezahlt-Senders ist in Gefahr, und die erst im März an die Börse gekommene Aktie wird von den Analysten steil herabgestuft. Ein Drama, dessen Ende niemand kennt.

Als fortgeschrittene Anleger können Sie das mit Gelassenheit verfolgen, denn die meisten von Ihnen haben je keine Premiere-Aktien mehr – oder doch? Mit 28 Euro gestartet und gleich deutlich über 30 geklettert ging es seither fast kontinuierlich bergab.

Diese Aktie ist das aktuellste Beispiel dafür, wie wichtig eine konsequente Begrenzung von Kursverlusten ist, denn noch im Frühjahr hatte ein Abwärtstrend eingesetzt und im Spätsommer fiel sie klar unter den Ausgabepreis. Denken Sie stets daran: The trend is your friend und: Bei jedem Aktienkauf sofort eine Ausstiegsmarke festlegen für den Fall, dass der Kurs in die falsche Richtung gehen sollte!

Ihnen allen wünsche ich viele richtige Entscheidungen und ein in jeder Hinsicht frohes Fest!

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