Traders Corner
Zeichen der Schwäche

An der Wall Street werden die Investoren vorsichtiger. Die führenden US-Börsenbarometer verzeichneten in der vergangenen Woche Kursverluste. Nachdem mehrere Wochen lang ein Feuerwerk überzeugender Konjunkturdaten abgebrannt war, erscheinen nun erste Zeichen einer Konjunkturabschwächung am Horizont.

PRINCETON. Das Verbrauchervertrauen scheint nachzulassen, die Einzelhandelsumsätze sind wenig ermutigend, und auch der Bausektor verliert an Dynamik. Dass sich in den vergangenen Monaten das Wachstum der Geldmenge verlangsamte, ist ein weiteres Zeichen einer wirtschaftlichen Abschwächung.

Besonders schwer auf den Konjunkturhoffnungen lastet der anscheinend unaufhaltsame Ölpreisanstieg. Schätzungen zufolge vermindert eine Verteuerung des Rohöls um zehn US-Dollar je Barrel das US-Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Prozent pro Jahr. Somit drückt allein der im Jahresverlauf bereits um 20 US-Dollar gestiegene Ölpreis das Bruttoinlandsprodukt schon um mindestens ein Prozent.

Viele Beobachter zweifeln daran, dass die Unternehmensgewinne im dritten Quartal die hoch gesteckten Erwartungen erfüllen können. Der Markt rechnet im kommenden Quartal mit einem Wachstum der Unternehmensgewinne von stolzen 16,5 Prozent. Erweisen sich diese ambitionierten Prognosen als zu optimistisch, könnten die Aktienmärkte in den kommenden Monaten mit Kursabschlägen reagieren.

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