"Traditionell entwickeln sich die Märkte bei Sieg des Amtsinhabers besser"
Börsianer setzen bereits auf Bush-Sieg

Während sich George W. Bush und John Kerry noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die US-Präsidentschaft liefern, richten sich die internationalen Finanzmärkte bereits auf eine Wiederwahl des Amtsinhabers ein.

HB FRANKFURT. Sollte sich Bush bei der Wahl am Dienstag (2. November) tatsächlich durchsetzen, würde dies nach Einschätzung von Finanzexperten den Börsen zunächst Unterstützung geben. Positive Kurseffekte erwarten sie vor allem für Aktien von Unternehmen der Öl- und Rüstungsindustrie sowie der Finanzbranche. Auf mittlere Sicht wird dem Wahlausgang aber eher eine untergeordnete Bedeutung für die Marktentwicklung zugemessen.

"Der Markt hat sich inzwischen auf eine zweite Amtszeit von Bush eingestellt. Sollte Bush in seinem Amt bestätigt werden, nimmt das die Unsicherheit aus den Märkten und dürfte sich kurzfristig günstig auf die Aktienkurse auswirken", sagt Markus Reinwand, Marktstratege bei der Helaba Trust. "Traditionell entwickeln sich die Aktienmärkte bei einem Sieg des Amtsinhabers zunächst besser", urteilt Volkswirt David Kohl vom Bankhaus Julius Bär. Dies liege vor allem daran, dass die politische Linie bereits klarer erkennbar sei als bei einem neuen Präsidenten. "Wichtig ist vor allen Dingen, dass das Wahlergebnis schnell feststeht und sich nicht wie vor vier Jahren wochenlang hinzieht", sagt Kohl. Umfragen zufolge ist der Wahlausgang bislang noch völlig offen.

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