Traditionelle Beilage zum Braten
Kloßhersteller erwartet leichten Absatzknick duch BSE-Krise

ddp WASSERMUNGENAU. Der Kartoffelprodukte-Hersteller Henglein rechnet in Folge der BSE-Krise künftig mit einem Absatzrückgang bei Kloßteigen von fünf bis zehn Prozent. Klöße seien Deutschlands beliebteste Beilage von Braten, sagte Geschäftsführer Norbert Henglein am Mittwoch in Wassermungenau (Bayern). Als Reaktion auf die Krise würden die Verbraucher Sauerbraten und Steaks meiden. Stattdessen würden Gerichte aus Schwein, Gans, Wild oder Pute bevorzugt. Insgesamt werde die BSE-Krise aber auf die Hersteller von Bratenbeilagen keine gravierenden Auswirkungen haben, sagte Henglein.

Wegen der vielen Festtage laufe die Produktion aktuell auf "höchstem Niveau". Klöße gehören zum Weihnachtsbraten wie "der Baum zum Fest", sagte Henglein. Inwieweit die BSE-Krise tatsächlich auf den Beilagenmarkt durchschlage, ließe sich deshalb erst in vier bis acht Wochen genauer feststellen. Der Mittelständler ist nach eigenen Angaben deutscher Marktführer auf dem Gebiet der Kloß-Frischteige. Im Kartoffelverarbeitungswerk Wassermungenau arbeiten rund 200 Beschäftigte. tom/jab

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