Trainer-Personalie
Hickersberger lässt Zukunft offen

Josef Hickersberger hat nach dem Vorrunden-Aus bei der EM seine Zukunft als österreichischer Nationaltrainer offen gelassen. Zwar läuft sein Vertrag am Jahresende aus, doch Hickersberger macht keinen Hehl daraus, dass er mit der Mannschaft weiterarbeiten will.

Die Zukunft von Josef Hickersberger beim östereichischen Nationalteam steht in den Sternen. Nach dem Vorrunden-Aus bei der EM wollte sich Österreichs Nationaltrainer zu einer möglichen Vertragsverlängerung nicht äußern. "Ich fühle mich heute wirklich wie 60. Und ob das jung genug für eine WM-Qualifikation ist, weiß ich nicht", sagte der 60-Jährige am Dienstag. Der Vertrag des ehemaligen Nationalspielers läuft Ende des Jahres aus.

Hickersberger machte kein Hehl daraus, dass er "mit der Mannschaft weiterarbeiten will". Es habe auch schon Gespräche mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) gegeben, "es geht nicht um Pokern und Feilschen. Beim ÖFB kann ich ohnehin nicht reich werden. " Bei einer Präsidiumssitzung am 24. Juni soll über die Personalie Hickersberger entschieden werden.

Der Verband tendiert zu einer Vertragsverlängerung mit dem Teamchef. "Ich gehe davon aus, dass die Stimmung positiv ist", sagte ÖFB-Präsident Friedrich Stickler. Generalsekretär Alfred Ludwig hatte bereits nach dem entscheidenden 0:1 (0:0) am Montagabend gegen Deutschland erklärt: "Wenn er will, kann er bleiben. Seine Arbeit ist überragend."

Die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika beginnt für Österreich am 6. September mit einem Heimspiel gegen den WM-Zweiten Frankreich. Rumänien, Serbien, Litauen und die Färöer sind die weiteren Gegner.

© SID

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