Trainer streicht enttäuschenden Russen das Eisbein
Tichonows traurige Rückkehr

26 Jahre nach seinem ersten Weltmeistertitel in Prag bleibt der Weg in die "goldene Stadt" für den erfolgreichsten Eishockey-Trainer der Welt in diesem Jahr versperrt. Auch Viktor Tichonow hat nach seiner Rückkehr im vergangenen Juni Russlands Negativserie nicht beenden können.

HB PRAG. Nach dem 2:3 (0:1, 2:0, 0:2) gegen die USA in Ostrau braucht die "Sbornaja" ein sportliches Wunder, um trotz der dritten Niederlage doch noch die Reise nach Prag zum Viertelfinale antreten zu können.

In Prag hatte die Auswahl der Sowjetunion 1978 den ersten von acht WM-Titeln unter Tichonows Regie geholt, 1990 führte der inzwischen fast 74-jährige frühere Oberst der Sowjet-Armee die Mannschaft zum 22. und letzten Championat. Diesen Rekord hatten die Kanadier im Vorjahr eingestellt. Russland wartet aber seit 1993 auf einen Titel. Deswegen war der 1992 nach einem fünften Platz in der damaligen Tschechoslowakei abgetretene Tichonow im vorigen Juni zurückgeholt worden und bekam einen Vertrag bis Olympia 2006.

Doch nun müssen die Puckkünstler der erfolgreichsten Eishockey-Nation der Weltreits wohl zum zweiten Mal nach 2000 zuschauen, wenn die besten Acht den Kampf um die Medaillen aufnehmen. "Ich bin enttäuscht über die Fehler, die unsere Abwehrspieler gemacht haben. Das hat uns wichtige Punkte gekostet. Und das Schlimme ist, dass sich das wiederholt. Sonst habe ich nichts mehr zu sagen", gab der 74-Jährige frühere Oberst der Sowjet-Armee nach der dritten Turnierniederlage der "Sbornaja" zu Protokoll und verschwand.

Seite 1:

Tichonows traurige Rückkehr

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%