Trainerkarussell nimmt Fahrt auf
Trapattoni lehnt Rücktritt ab

Giovanni Trapattoni, italienischer Nationalcoach mit Vertrag bis 2004, hat nach dem WM-Aus im Achtelfinale gegen Co-Gastgeber Südkorea einen Rücktritt ausgeschlossen. "Ich habe einen Vertrag und bin noch voller Begeisterung für meine Aufgabe."

HB/sid CHEONAN. Italiens Fußball-Nationaltrainer Giovanni Trapattoni hat einen Tag nach dem WM-Aus für den dreimaligen Titelträger im Achtelfinale gegen Co-Gastgeber Südkorea (1:2 n.V.) einen Rücktritt ausgeschlossen. "Ich habe einen Vertrag und bin noch voller Begeisterung für meine Aufgabe. Unser nächstes Ziel muss jetzt die EM 2004 in Portugal sein", erklärte der frühere Coach von Weltpokalsieger Bayern München am Mittwoch im WM-Quartier im südkoreanischen Cheonan.

Allerdings schien "Trap", dessen Vertrag erst kurz vor WM-Beginn bis 2004 verlängert worden war, sich nicht der völligen Rückendeckung durch den Verband sicher zu sein: "Es liegt nicht allein an mir, ob ich weitermache." Verbands-Chef Franco Carraro hatte am Dienstag nach der Niederlage gegen die Asiaten ein sofortiges Bekenntnis zur weiteren Zusammenarbeit mit Trapattoni vermieden und eine Analyse des WM-Ergebnisses erst für die kommende Woche angekündigt.

Trainerwechsel nach enttäuschenden Ergebnissen bei Großereignissen haben bei der italienischen Nationalelf bereits Tradition. Nach dem WM-K.o. 1998 im Viertelfinale trat Dino Zoff die Nachfolge von Cesare Maldini an, ehe Trapattoni Italiens Torwart-Idol nach der EM-Finalniederlage 2000 ablöste.

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