Training für philippinische Elite-Kompanien
USA und Philippinen verstärken militärische Zusammenarbeit

Im Kampf gegen den Terrorismus verstärken die USA und die Philippinen ihre militärische Zusammenarbeit. Der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vereinbarte am Montag in Washington mit seinem philippinischen Kollegen Angelo T. Reyes die Einrichtung einer gemeinsamen Kommission für Verteidigungspolitik.

HB WASHINGTON. Ihr Ziel ist es laut Reyes, den strategischen Dialog und die Verteidigungs-Kooperation im Interesse von mehr Stabilität und Sicherheit in der Region zu verbessern.

Bei dem Treffen mit Rumsfeld sei außerdem die Entwicklung der philippinischen Rüstungsindustrie zur Sprache gekommen. Beide Seiten betrachteten stärkere philippinische Streitkräfte als positiven Faktor der Stabilität in Asien. Die Philippinen seien dem anhaltenden Kampf gegen den Terrorismus fest verpflichtet.

Unterstützung im Kampf gegen die Abu Sayyaf

Das jüngste sechsmonatige Anti-Terror-Manöver mit den USA im Süden der Philippinen sei ein großer Erfolg gewesen, erklärte Reyes. Dabei hatten von Ende Januar bis Ende Juli fast 1 300 amerikanische Soldaten philippinische Truppen im Kampf gegen die militante Moslemgruppe Abu Sayyaf ausgebildet, die Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida von Osama bin Laden haben soll.

Im kommenden Jahr sollen nach Informationen der "Washington Post" US-Berater auf der Insel Luzon zwei philippinische Elite-Kompanien eigens für die Rettung von Geiseln und andere Kommandounternehmen trainieren. Außerdem sollen sie fünf reguläre Infanteriebataillone auf der Insel Mindanao ausbilden. Dazu gehört das Training von Hubschrauberpiloten für Nachtflüge. Das Pentagon will auch bei der Aufklärung Hilfe leisten. Besondere Aufmerksamkeit wird nach diesen Angaben die kommunistische Organisation Neue Volksarmee finden, die in der vergangenen Woche in die Liste des US-Außenministeriums von terroristischen Organisationen aufgenommen wurde.

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