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Trainingslager vor Brasilien-Spiel - Klinsmann in USA

Mit einem fünftägigen Trainingslager wird sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf die „WM-Revanche“ gegen Brasilien vorbereiten. Das DFB-Team trifft am 8. September in Berlin bei der Neuauflage des Weltmeisterschafts-Finals von 2002 auf den Titelträger.

dpa BERLIN. Mit einem fünftägigen Trainingslager wird sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf die "WM-Revanche" gegen Brasilien vorbereiten. Das DFB-Team trifft am 8. September in Berlin bei der Neuauflage des Weltmeisterschafts-Finals von 2002 auf den Titelträger.

Schon am Abend des 3. September wird Neu-Bundestrainer Jürgen Klinsmann seinen Kader in der Hauptstadt versammeln, um ein intensives Trainingsprogramm absolvieren zu können, gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt.

Einzelheiten der längeren Vorbereitung teilte Klinsmann, der inzwischen mit seiner Familie wieder in die USA geflogen ist und in der kommenden Woche nach Deutschland zurückkehren will, noch nicht mit. Ursprünglich war der Treffpunkt für den 5. September geplant.

Die Partie gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien ist nach dem 3:1-Sieg in Österreich die Heim-Premiere für Bundestrainer Klinsmann. Bisher sind bereits über 55 000 Tickets für die Partie im rekonstruierten Olympiastadion verkauft. Insgesamt stehen 76 000 Plätze zur Verfügung.

Ex-Teamchef Rudi Völler kann den Kurs der Veränderungen nachvollziehen, den sein Nachfolger Klinsmann eingeschlagen hat. "Wenn ein Neuer kommt, dann muss man immer auch ein paar alte Dinge in Frage stellen." Das würde auch den Kapitäns-Wechsel von Oliver Kahn zu Michael Ballack betreffen, ergänzte Völler in einem Interview mit der "Sport Bild": "Ich war auch oft Kapitän, das Amt wird überschätzt. Aber Olli wird immer ein Spieler sein, der was zu sagen hat und den Ton angibt. Für ihn ist es jetzt wichtiger, im Tor die Nummer eins zu sein als der Kapitän. Und Michael Ballack ist nun mal mit der wichtigste Spieler."

Wann und in welcher Funktion er in den Fußball zurückkehren will, ließ Völler auch nach den jüngsten Gesprächen mit der Bayer AG offen. "Ich habe mir noch keinen Zeitpunkt gesetzt, bis wann alles entschieden sein muss. Die Gespräche mit der Bayer AG sind für mich eine Selbstverständlichkeit, weil ich dem Club viel zu verdanken habe. Nicht mehr, nicht weniger", sagte der ehemalige Bayer - Sportdirektor.

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