Transatlantik-Flug
Concorde verlor Teile des Heckruders

Auf dem Flug von London nach New York hat ein Überschalljet des Typs Concorde ein Teil seines Heckruders verloren. Die Piloten hätten am vergangenen Mittwoch beim Anflug auf New York stetige Vibrationen bemerkt, aber erst nach der Landung festgestellt, dass ein Teil des Ruders fehlte, berichtete der britische Sender BBC am Mittwoch in London.

HB/dpa LONDON. An Bord der Concorde befanden sich 105 Menschen. British Airways habe eine sofortige Untersuchung des Vorfalls angeordnet.

Seit 1989 wurden insgesamt fünf derartige Vorfälle bei Concorde- Flugzeugen der British Airways festgestellt. Erst im November war auf dem Flug von New York nach Paris bei einer Concorde ein Triebwerk ausgefallen. Dabei sackte die Air-France-Maschine mit 67 Passagieren an Bord aus einer Höhe von 17 000 bis 18 000 Metern auf 10 000 Meter ab. Das "schnellste Passagierflugzeug der Welt" war aber sicher mit den restlichen drei Triebwerken in Paris gelandet.

Eine Concorde der Air France war am 25. Juli 2000 kurz nach dem Start in Paris abgestürzt. Dabei kamen 113 Menschen ums Leben, darunter 97 Deutsche.

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